Bei strahlendem Sonnenschein und gemütlicher Kälte zogen Hochstadts Narren am Sonntag früh vom Bürgerhaus in den Katariniweg.
Eine große Zahl Narren hatte sich dem Zug angeschlossen. In den Zug reihten sich nicht nur Käwern ein. Mit von der närrischen Partie waren auch mehrere Abordnungen befreundeter Vereine. So ließen es sich der Hochstädter HMV, die Blau-Weißen aus Dörnigheim, die Rot-Weißen aus Wachenbuchen, die Frösche aus Bischofsheim, der KVM aber auch die Narren aus Mühlheim, Kleinauheim und Großauheim mit ihren Prinzenpaaren, Präsidenten und Vorsitzenden nicht nehmen, der Fahnenhissung beizuwohnen.
Die Fahnenhissung der Käwern ist zum festen Bestandteil der Käwern-Kampagne geworden, denn bei Ankunft des Zuges am Haus des Prinzenpaares hatte sich dort auch schon eine ordentliche Menschenmenge versammelt.
Sitzungspräsident Frank Röll begrüßte die zahlreichen Gäste und Ehrengäste. Er erklärte den Anwesenden genau, wie ab sofort unter der Käwernfahne zu salutieren sei. Während dessen war das Aufbau-Team um Stefan Ullmann zu Gange. Mit geübter Hand wurde der Fahnenmast aufgestellt und die Käwernfahne gehisst.
Nun war es am Prinzenpaar den närrischen Fahneneid zu sprechen. Gewohnt spritzig legten Prinz und Prinzessin den Eid ab. Prinzessin Helga II betonte in ihrem Fahneneid, sie trinke nur Sekt … trocken … Den Schnaps würde sie Ihrem Prinzen überlassen und das nach Hause bringen des selbigen überlasse sie der Käwern Prinzengarde.
Wenn das mal keine tolle Kampagne wird. Nach einem wärmenden Schnäpschen an Ort und Stelle lud das Prinzenpaar anschließend in den Käwern-Hof. Dort waren Tische und Bänke aufgestellt. Warme Getränke und Kuchen waren bereits angerichtet. Das sorgte dafür dass sich die Gäste trotz Winterwetter wohlfühlen konnten.
Und das taten sie. Kurz nach Ankunft des närrischen Tross, hatten die Helfer der Freiwilligen Feuerwehr Hochstadt ihren großen Auftritt. Die legendäre Erbsensuppe wurde geliefert. Die Mannen rund um Michael Harnisch sorgten dafür, dass die Gäste nicht hungrig blieben. Ein würdiger und gelungener Auftakt zu der in wenigen Tagen beginnende Kampagne |